Was ich für diese Branche umsetzen kann


So könnte die Zusammenarbeit aussehen

Beispiel: Zielgruppenanalyse

Zwei Angehörige besprechen Unterlagen zu einer geerbten Immobilie am Bodensee
Zielgruppensegment A

Erbengemeinschaft und geerbte Immobilie

Ausgangssituation Eine Person hat ein Haus oder eine Wohnung geerbt. Möglicherweise gibt es mehrere Erben mit unterschiedlichen Vorstellungen. Nicht alle Beteiligten wohnen in der Region.
Aufgabe (Job-to-be-Done) Klären, ob die Immobilie behalten, vermietet oder verkauft werden soll, welchen Wert sie hat und wer den Verkaufsprozess vor Ort übernimmt.
Auslöser Erbfall, Abstimmung zwischen Miterben, laufende Kosten oder die Entscheidung über die weitere Nutzung.
Herausforderungen Unklare Bewertung, Fragen zum Zustand und zu Unterlagen sowie die Koordination mehrerer Beteiligter.
Befürchtungen Unter Wert verkaufen, wichtige Schritte übersehen oder einen Familienkonflikt verschärfen.
Gewünschtes Ergebnis Verständliche Handlungsoptionen, eine nachvollziehbare Wertermittlung, ein klarer Ablauf und regelmäßige Informationen für alle Beteiligten.
Typische Fragen Was ist das Elternhaus wert? Verkaufen oder vermieten? Welche Unterlagen fehlen? Wie organisieren wir Besichtigungen aus der Ferne?
Möglicher Einwand „Vielleicht können wir die Immobilie selbst inserieren und die Maklerprovision sparen.“
Kriterien bei der Maklerwahl Nachvollziehbare Bewertung, Erfahrung mit vergleichbaren Immobilien, transparente Kosten und verlässliche Kommunikation mit allen Beteiligten.
Informationsquellen Google-Suche zu Erbschaft und Immobilienverkauf, Immobilienportale und öffentliche Diskussionsforen.
Passende Inhalte Checkliste vor dem ersten Inserat; Vergleich „Behalten, vermieten oder verkaufen?“; Ablauf eines Verkaufs bei mehreren Erben.
Customer Journey Erbfall → Optionen und Zuständigkeiten klären → Immobilienwert einschätzen → Verkaufsentscheidung treffen → Makler vergleichen und kontaktieren.
Kaufinteressierte prüfen Grundriss und Zustand eines Hauses am Bodensee
Zielgruppensegment C

Kaufinteressierte für die Eigennutzung

Ausgangssituation Eine Person, ein Paar oder eine Familie sucht ein Haus oder eine Wohnung zur Eigennutzung und vergleicht Lage, Preis, Zustand und Finanzierung.
Aufgabe (Job-to-be-Done) Eine Kaufentscheidung treffen, bei der neben dem Kaufpreis auch der Zustand, die laufenden Kosten und mögliche Investitionen nach dem Kauf berücksichtigt werden.
Auslöser Ein passendes Inserat erscheint, ein Exposé liegt vor oder ein Besichtigungstermin steht an.
Herausforderungen Unvollständige Unterlagen, schwer einschätzbarer Gebäudezustand und Fragen zur Aussagekraft von Fotos und Energieausweis.
Befürchtungen Verdeckte Mängel oder Folgekosten übersehen beziehungsweise eine passende Immobilie während der Prüfung verlieren.
Gewünschtes Ergebnis Vollständige, vergleichbare Informationen und ausreichend Gelegenheit, offene Fragen vor der Entscheidung zu klären.
Typische Fragen Worauf muss ich bei der Besichtigung achten? Was sagt die Energieeffizienzklasse aus? Welche Unterlagen braucht die Bank? Welche Kosten entstehen nach dem Kauf?
Möglicher Einwand „Vertritt der Makler meine Interessen oder vor allem die des Verkäufers?“ Auch Provisionshöhe und Entscheidungsdruck können Vertrauen kosten.
Kriterien für Vertrauen Ein aussagekräftiges Exposé, realistische Fotos, rechtzeitig verfügbare Unterlagen, konkrete Antworten und die Möglichkeit einer technischen Prüfung bei Bedarf.
Informationsquellen Immobilienportale, Informationen zu Lage und Adresse, Verbraucherzentrale, öffentliche Foren und Objektvideos.
Passende Inhalte Besichtigungs-Checklisten, Erläuterungen zu Energieausweis und Gebäudezustand sowie die Einordnung von Exposé-Angaben und Kaufnebenkosten.
Customer Journey Inserat entdecken → Lage und Preis prüfen → Exposé ansehen → Besichtigung und Unterlagen prüfen → Finanzierung klären → Kaufentscheidung treffen.
Bevor die Immobilie inseriert wird, sollten Eigentumsverhältnisse, Zustand, Unterlagen und die Wünsche aller Beteiligten geklärt werden.
Welche Informationen brauchen Miterben, um beide Möglichkeiten sachlich zu vergleichen?
Warum der Angebotspreis eines ähnlichen Hauses noch keine verlässliche Bewertung des Elternhauses ist.
Welche Aufgaben können vor Ort übernommen werden und bei welchen Entscheidungen müssen die Eigentümer eingebunden bleiben?
Die wichtigsten Fragen zu Dokumenten, Beteiligten und Verkaufsziel vor dem ersten Inserat.
Welche Fragen zu Zustand, Grundriss und Gebäude ein attraktives Immobilienfoto nicht beantworten kann.
Eine kurze Orientierung für Fragen zum Gebäude, zu bisherigen Arbeiten und zu verfügbaren Unterlagen.
Neue Oberflächen und technische Modernisierung sind unterschiedliche Dinge. Käufer sollten nach konkreten Maßnahmen und Zeitpunkten fragen.
Welche Objektinformationen Käufer frühzeitig anfragen sollten, damit die Finanzierungsprüfung nicht ins Stocken gerät.
Warum bei der Kaufentscheidung auch laufende Kosten und mögliche Arbeiten am Gebäude berücksichtigt werden müssen.